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Aktualitäten



Die News aus der Gemeinde Escholzmatt sind unter Aktuell zu finden.

Landwirtschaft



Fläche

 

Die Gemeinde Escholzmatt weist eine Gesamtfläche von  6'139 ha auf.

 

Diese ist wie folgt aufgeteilt:

 

Waldfläche:

  

2'516

 ha

Landwirtschaftliche Nutzfläche:

3'068

 ha

Siedlungsfläche, Strassen:

292

 ha

Gewässer, Fels:

263

 ha

 

Die Flächen der Gemeinde werden als Grünland bewirtschaftet. Der Ackerbau ist in den letzten 10 Jahren aus wirtschaftlichen und klimatischen  Gründen aufgegeben worden.

 

Im Jahr 2006 wurden 229 Betriebe mit Tieren und LN erfasst. 13 Betriebe produzieren nach den Richtlinien der Bio-Suisse und sind mit der Knospe ausgezeichnet (www.bio-luzern.ch).

 

 

Statistik

 

 Betriebe

  

1996

  

2006

  

Zu-/Abnahme

Total Betriebe

 

271

229

-15.5 %

Betriebe mit 0 - 1 ha LN

1

11

Betriebe mit 1 - 3 ha LN

12

2

- 83 %

Betriebe mit 3 - 5 ha LN

30

14

- 53 %

Betriebe mit 5 - 10 ha LN

90

55

- 39 %

Betriebe mit 10 - 20 ha LN

118

118

0 %

Betriebe mit 20 - 30 ha LN

18

24

+ 33 %

Betriebe mit > 30 ha LN

2

5

+ 150 %

 

Tiere

Kühe

2'747

2'055

- 25 %

Mutterkühe

0

242

Stiere

63

45

- 28 %

Aufzuchtvieh

1'884

2'085

+ 10 %

Mastkälber

677

587

- 13 %

Pferde

77

142

+ 84 %

Schweine

3'809

5'288

+ 38 %

Geflügel

1'622

608

- 62 %

Schafe

507

691

+ 36 %

Ziegen

136

155

+ 12 %

Hirschen

38

59

+ 25 %

Lama

0

129

 

 

Produkte

 

Die Hauptproduktionszweige sind die Milch- und Fleischprokuktion. Die Verkehrs-milchmenge beträgt ca 9 Mio. kg. Zusätzlich wird in den Kälbermastbetrieben und in der Aufzucht weitere 2 Mio. kg Milch vertränkt.

 

Die Milch wird zum grössten Teil industriell verarbeitet und über die Produzentenorganisation des Zentralschweizer Milchverbandes (PO ZMP) verkauft. Die Biomilch wird in Hergiswil durch die Napfmilch AG und in Marbach durch Robert Theiler in der Käserei Schärlig verarbeitet.

 

Bei der Mutterkuhhaltung sind die meisten Betriebe der Vereinigung der Ammen- und Mutterkuhhalter (SVAMH) angeschlossen und produzieren das Natura-Beef. Es gibt auch Betriebe mit Galloways, welche das Fleisch direkt vermarkten. Einige einheimische Produkte sind im Biosphärenshop am Bahnhof zu kaufen.

 

 

Ökologie, Vernetzung

 

Die ökologischen Ausgleichsflächen wie Extensivwiesen, Streueflächen und Hecken betragen 238ha. Davon erfüllen 65ha die Kriterien der Ökoqualität mit besonderer Artenvielfalt. Im Weiteren gibt es 4 140 Hochstamm-Obstbäume, welche zur Mehrheit in Obstgärten gepflanzt sind.

 

Seit 2004 hat die Gemeinde Escholzmatt ein Vernetzungsprojekt am laufen. Dabei wird auf freiwilliger Basis versucht, die einheimischen Pflanzen und Tierarten, welche auf der roten Liste sind, zu erhalten und zu fördern. Im Jahr 2006 machten 128 Betriebe mit 58 % der Flächen mit. Leitarten, an denen die Entwicklung gemessen wird, sind unter anderen der Schachbrettfalter, der Aurorafalter,der Gartenrotschwanz, der Distelfink, der Feldhase bei den Tieren sowie Knabenkraut, Thymian, Sumpfdotterblume, Wollgras, Wiesensalbei und die Margerite.

 

 

Wald

 

Wichtig für die Landwirtschaft ist der Wald in Escholzmatt. Viele Betreibe können dank des Nebenerwerbes in der Forstwirtschaft überleben.

 

Es gibt in der Gemeinde 432 Privatwaldbesitzer mit 2050 ha Wald. Dieser ist in 1228 Pazellen aufgeteilt. Dazu kommen 7 öffentliche Waldbesitzer mit 21 Waldparzellen und 466ha Waldfläche.

 

 

 

 

Stand: 31.12.2006 


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